Ohne Frauen ist kein Staat zu machen!

Darüber waren sich Bayerns Frauenministerin Carolina Trautner und Susanne
Breit-Keßler, Regionalbischöfin i.R. und Vorsitzende des Bayerischen Ethikrats, zusammen mit Moderatorin Daniela Arnu, einig.

Gerade in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass es die Frauen sind, die den Laden zusammenhalten. Ohne sie läuft nichts!
So liegt der Frauenanteil in den Krankenhäusern bei 76 Prozent, im Lebensmittel-einzelhandel bei 72 Prozent und in den Kindertageseinrichtungen bei 92 Prozent.
Auch sind es meistens Frauen, die den Großteil der Kinderbetreuung, Erziehung
und Pflege in den Familien übernehmen.
Das war auch vor der Pandemie schon so, aber so muss es nicht bleiben!
Die Pandemie hat bei vielen Paaren den Anstoß gegeben, die Aufgaben gerechter aufzuteilen. Hier müssen aber noch alte Barrieren im Kopf beiseite geräumt werden, die uns einengen. Kinder haben nicht nur ein Recht auf die Mutter, sondern auch auf den Vater! Und Frauen müssen dann aber auch aushalten, dass Männer Dinge
einfach anders erledigen. Dazu die Ministerin: „Die Corona-Krise ist ein gutes
Beispiel, dass nur ein Miteinander von Frauen und Männern zum Erfolg führt.
Der Schlüssel zu mehr Gleichberechtigung sind Männer und Frauen! Es geht um gerechte und gleichberechtigte Teilhabe für beide Geschlechter.
Das Entscheidende dabei ist, dass wir auf die Stärken jeder und jedes Einzelnen setzen. Gleichstellungspolitik zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass jede Frau und jeder Mann das eigene Leben selbstbestimmt und
frei führen kann – ganz nach dem eigenen Lebensentwurf.“

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