SIE-Bayerns Frauen zu Gast bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg

Beim Netzwerktreffen von ‚SIE-Bayerns Frauen‘ am 28. Januar 2015 tauschten sich rund 100 Multiplikatorinnen über die Rolle der Frauen im Erwerbsleben aus. Die Teilnehmerinnen informierten sich dabei auch über die Angebote der Bayerischen Staatsregierung und der Bundesagentur für Arbeit speziell für Frauen. „Bayern hat die höchste Frauenerwerbstätigenquote Westdeutschlands und liegt deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Noch nie waren Frauen so gut ausgebildet wie heute. Trotzdem schlummert hier noch ein großes Fachkräftepotenzial. Genau das benötigen wir so dringend für die Wirtschaft und Gesellschaft“, so Bayerns Frauenministerin Emilia Müller in Nürnberg.

„Die Potentiale von Frauen sind enorm – sie bringen oft Höchstleistungen im Beruf und füllen gleichzeitig Mutter- und Partnerrolle in vollem Maße aus. Aber bei Themen wie gleichgestellte Karrierechancen, Lohndifferenzen, Anerkennung der Familienarbeit oder gesellschaftliche und auch finanzielle Wertigkeit von Berufen, in denen häufig Frauen arbeiten, ist immer noch politisches Handeln gefragt. Daher freue ich mich, dass mit der Veranstaltungsreihe „SIE- Bayerns Frauen“, eine Plattform geschaffen wurde, in der sich einflussreiche Frauen aus den verschiedensten Bereichen vernetzen, um gemeinsam stark, inspirierend und erfolgreich moderne Lösungsentwürfe zu finden“, sagte Heinrich Alt, Vorstand Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit.

Dr. Renata Häublein, Geschäftsführung Grundsicherung der Regionaldirektion Bayern ergänzte: „Nahezu die Hälfte der bayerischen Erwerbstätigen sind Frauen. Davon verfügen 12,3 Prozent über einen Hochschulabschluss und 65,4 Prozent über eine abgeschlossene Ausbildung. Deshalb ist es wichtig, berufstätige Frauen in ihrer Entwicklung zu fördern und zugleich die „Stille Reserve“ an Frauen, die nicht am Erwerbsleben partizipieren, zur Rückkehr in den Beruf zu ermutigen. Ich freue mich, dass die Landesregierung mit der Veranstaltungsreihe das Thema aktiv unterstützt und die Möglichkeit für berufstätige Frauen geschaffen hat, sich im Dienste der Sache zu vernetzen und auszutauschen. Denn aus meiner eigenen Erfahrung als Mutter in Führungsposition weiß ich, wie wichtig der Austausch mit anderen Frauen in einer ähnlichen Lebenssituation ist.“

Den offiziellen Teil rundete die Künstlerin Franziska Holzheimer mit ihrem Poetry Slam Beitrag „Frauen ein Politikum“ ab. Im Anschluss daran blieb genug Zeit für Networking und gute Gespräche.
 

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